So funktioniert's:

Für das Ausreiten ohne Begleitung ist es zwingend notwendig, daß mindestens einer GUT und SICHER reiten kann. Es reicht hierfür nicht, daß man sich auf dem Pferd halten kann und ungefähr weiß, wo Lenkung und Bremse sind. Man muß sie auch bedienen können.

Die Pferde sind stets kooperativ und auch durchaus anfängergeeignet, aber es sind eben eigenständige Wesen, die wissen, welche Richtung sie einzuschlagen haben, wenn der Reiter sich nicht auskennt. Wer sich nicht ganz sicher ist, ob er willens und in der Lage ist, z.B. alleine von der Herde wegzureiten, sollte unbedingt die Option Ausreiten MIT Begleitung wählen.

Das erspart allen Beteiligten Unannehmlichkeiten: Den Reitern, weil sie ja entspannte Stunden genießen wollen und sich weder ärgern noch in Gefahr bringen wollen, den Pferden, weil sie sonst lernen, daß man sich gegen schwache Reiter prima durchsetzen kann, und mir, weil ich lieber zufriedene als enttäuschte Reiter habe.

Da ich es schon einige Male erlebt habe, daß Reiter angaben, einen Reiterpaß oder Reitabzeichen zu haben, aber meine Pferde dann herausgefunden haben, daß sie offenbar trotzdem nicht eigenverantwortlich reiten können, behalte ich mir vor, Reiter zu begleiten, bei denen ich in der vorausgehenden Korrespondenz schon eine Vorahnung habe. Ein Pferd ist nie schuld, es ist immer der Reiter!

Wir verabreden uns telefonisch oder per Mail zu einer beliebigen Zeit. Termin finden 

Nicht einfach vorbeischauen, das geht garantiert schief, da ich Privatperson bin und auf so manches Rücksicht nehmen muß und möchte. Es ist eben kein anonymer Reiterhof mit Öffnungszeiten, sondern eine kleine Familie. Auch die Pferde sind Familienmitglieder und wollen morgens z.B. zuerst gefüttert werden und auch mal Pausen einlegen.

Dabei können wir auch, wenn gewünscht, einen festen Termin wählen, an dem dann meistens auch nichts mehr dazwischenkommt.

Ich habe mehrere Gastreiterpferde. Das bedeutet, daß man jemanden mitbringen kann und nicht alleine reiten muß.

Ich bereite vorher schon die Pferde vor, damit es gleich losgehen kann. Wer lieber selber satteln möchte (und sich sicher ist, daß er das auch wirklich kann!), sollte sich dann 1/2 Std. früher einfinden. Gelegentlich ist auch vorher schon eine Reitstunde, so daß ich mit den Pferden unterwegs bin und mich bemühe, pünktlich zurück zu sein.

Ein Reithelm ist unbedingt nötig und für unter 18jährige sogar Pflicht, und zwar nicht für Stürze, sondern für tiefhängende Äste. Man muß aber nicht gleich einen beschaffen, sondern ich habe für Gäste Reithelme in verschiedenen Größen.

Wer seinen Kopf nicht schützen möchte, soll bitte diese Haftungsfreistellung für meine Versicherung unterschreiben. Ich habe ausgedruckte Exemplare zur Hand.

Ohne Probleme kann man Leute auf dem Handpferd mitführen, die noch nicht wissen, wie sie lenken und bremsen können. Die Pferde sind rücksichtsvoll und passen ihr Temperament an den Reiter an: Wer gut reiten kann, bekommt frische Sportpartner. Wer unsicher ist, wird vorsichtig im Schritt durch die Landschaft geschaukelt.

Wer sich hier im Gelände noch nicht auskennt, bekommt eine Karte für die Satteltasche mit, auf der die besten Wege eingezeichnet sind. Gerne kann ich auch einen Link zusenden, aus dem man sich schon vorher Informationen über die Strecken suchen kann.

Preise und Zeiten