So funktioniert's:

Wir verabreden uns telefonisch oder per Mail zu einer beliebigen Zeit. Termin finden

Nicht einfach vorbeischauen, das geht garantiert schief, da ich Privatperson bin und auf so manches Rücksicht nehmen muß und möchte. Es ist eben kein anonymer Reiterhof mit Öffnungszeiten, sondern eine kleine Familie. Auch die Pferde sind Familienmitglieder und wollen morgens z.B. zuerst gefüttert werden und auch mal Pausen einlegen.

Dabei können wir auch, wenn gewünscht, einen festen Termin wählen, an dem dann meistens auch nichts mehr dazwischenkommt.

Ich habe mehrere Gastreiterpferde. Das bedeutet, daß man jemanden mitbringen kann und nicht alleine reiten muß. Es bedeutet auch, daß möglicherweise jemand mitreitet, den man noch nicht kennt. Aber keine Angst: Ich stelle die Grüppchen so zusammen, daß es paßt. Es muß kein ängstlicher Reiter mit einem erfahrenen um die Wette reiten.

Ich bereite vorher schon die Pferde vor, damit wir gleich losreiten können. Eine Hilfe ist nicht erforderlich, die Pferde und ich sind dabei routiniert und das Putzen, Satteln und Auftrensen geht zügig vonstatten. Wer es selbst lernen möchte, für den nehme ich mir gerne länger Zeit um alles zu erklären und sicherzustellen, daß die Ausrüstung zum Schluß am richtigen Platz ist, damit die Pferde keinen Schaden nehmen oder der Reiter wegen losem Sattelgurt abstürzt. Bitte plant dann diese Theoriestunde vorher ein und bringt 15,-€ zusätzlich mit.

Gelegentlich ist auch vorher schon eine Reitstunde, so daß ich mit den Pferden unterwegs bin und mich bemühe, pünktlich zurück zu sein.

An Kleidung  werden keine hohen Ansprüche gestellt, lieber bequem und zweckmäßig als allzu chic. Es ist also keine Reithose nötig (die Hose sollte aber keine oder eine weiche Innennaht haben). Keine Stiefel nötig sondern feste Schuhe, wobei die Sohlen nicht zu glatt sein sollten. Wetterfeste Kleidung empfiehlt sich natürlich in der kalten Jahreszeit.

Ein Reithelm ist unbedingt nötig und für unter 18jährige sogar Pflicht, und zwar nicht für Stürze, sondern für tiefhängende Äste. Man muß aber nicht gleich einen beschaffen, sondern ich habe für Gäste Reithelme in verschiedenen Größen.

Wer seinen Kopf nicht schützen möchte, soll bitte diese Haftungsfreistellung für meine Versicherung unterschreiben. Ich habe ausgedruckte Exemplare zur Hand.

Wenn wir bereit sind zum Losreiten, reiten wir los.

Ich nehme Leute an die Leine, die noch nicht wissen, wie sie lenken und bremsen können. Die Pferde sind rücksichtsvoll und passen ihr Temperament an den Reiter an: Wer unsicher ist, wird langsam im Schritt durch die Landschaft geschaukelt, immer schön brav hinter der Leitstute her. Je ängstlicher der Reiter, desto vorsichtiger das Pferd. Hier gibt es keine gemeinen Biester, die Unsicherheiten ausnutzen und absichtlich jemanden abwerfen.

Dabei kann man sich auf die schönen Ausblicke oder nette Unterhaltungen konzentrieren und macht vieles automatisch richtig, so daß man schneller sicher sitzen lernt als an der Longe, wo man immer im Kreis geführt wird und sich auf die möglichen und tatsächlichen Fehler konzentriert. Schon bald möchte man dann den ersten Trab wagen und traut sich vieles zu, woran man noch nicht gedacht hätte.

Wenn ich weiß, welche Geschwindigkeit und welche Stundenzahl gewünscht ist, wähle ich den Weg so, daß wir pünktlich wieder an der Koppel sind.

Wer möchte, darf mir zum Schluß noch beim Absatteln helfen und die Pferde versorgen.

Preise und Zeiten